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Zugfahrt nach Luzern

Die letzte Reise




Nervös fingert Jens in seinem Rucksack und nimmt einen Plastikbeutel mit belegten Broten heraus. Er blickt aus dem Fenster; vor wenigen Augenblicken hat der Zug den Hauptbahnhof von Koblenz verlassen. Bevor er die Brote entnimmt, wirft er einen kurzen, schüchternen Blick auf das ältere Paar, das ihm gegenüber sitzt. Die etwas rundliche Dame hat ein gutmütiges Gesicht und als sie den scheuen Blick bemerkt, nickt sie ihm lächelnd zu: "Lass es dir schmecken, mein Junge." Jens errötet leicht und haucht ein "Danke."

Der Mann und die gutmütig aussehende Dame reden kaum, hin und wieder fallen ein paar kurze Satzfetzen über irgendeine Beobachtung, die sie jenseits des Zugfensters machen, oder über ihre Tagespläne, die nur ein Eingeweihter zu deuten wüsste. Von Zeit zu Zeit ergreift er ihre Hand, um sie zu drücken, wobei sie jedesmal ihr warmes Lächeln zeigt. Die beiden scheinen sich schon lange zu kennen und verstehen sich beinahe wortlos.

Jens beißt zaghaft in sein Brot, zieht mit der anderen Hand eine halbleere Colaflasche aus dem Rucksack und nimmt zwei kleine Schlückchen, bevor er beides wieder zurücklegt. Schüchtern vermeidet er es, dass Paar anzublicken, weil ihn die Freundlichkeit verlegen macht.

In diesem Moment treten eine junge Frau und ein Koffer-rollender junger Mann vor die Abteiltür. Sie mögen nicht älter als Anfang zwanzig sein. Die Frau schiebt die Glastür zur Seite und steckt fragend den Kopf hinein. Das freundliche ältere Paar bestätigt lächelnd, dass die nicht besetzten Sitzplätze frei sind; sie hätten sich vorher bereits informiert, dass die Plätze im Abteil nicht reserviert seien.
Jens streift mit einem scheuen Blick das Gesicht der jungen Frau. Als er bemerkt, dass sie ihm direkt in die Augen schaut, wendet er sich errötend ab.

Der junge Mann hievt den großen Koffer auf die fast leere Ablage; seine Freundin hat bereits auf dem Sitz neben der Abteiltür Platz genommen. übermütig lässt der junge Mann sich in den Sitz ihr gegenüber plumpsen. Sie albern ein wenig und die Art, wie sie sich necken, lässt vermuten, dass sie frisch verliebt sind. Ihren Worten ist zu entnehmen, dass sie zum ersten Mal gemeinsam reisen. Belustigt beobachtet das ältere Paar die balgenden Jungen.

Jens ist froh, dass die Aufmerksamkeit der freundlichen Alten von ihm abgelenkt ist. Er kann sich nicht erinnern, wann seine Eltern je so liebevoll miteinander umgegangen sind; deren Verhältnis ist eher kühl und sachlich. Vielleicht ist es das, was ihn in Gegenwart des älteren Paars so verlegen macht. Ihm ist ein wenig übel, als er die zusammengerollte Zeitung neben sich ergreift und auseinanderzieht. Sein Blick fällt auf die Schlagzeile:

"Amoklauf eines vierzehnjährigen Schülers in Minnesota"

Der Jugendliche ist mit einer Schnellfeuerwaffe während des Unterrichts in den Klassenraum eingedrungen und hat die Lehrerin sowie acht seiner Mitschüler getötet. Drei weitere sind lebensgefährlich und sechs schwer verletzt worden. Die Hintergründe der Tat sind noch unbekannt. Der Täter, Marc Wolters, war bisher unauffällig. Man rätselt, was Marc zu dieser Tat veranlasst haben könnte; gefragt werden konnte er nicht mehr, da er sich nach der Tat selbst gerichtet hatte; vielleicht werden die Hintergründe nie vollständig geklärt.

Jens läuft ein Schauer über den Rücken, Marc ist noch ein Jahr jünger als er. Er stellt sich vor, wie Marc den Lauf der Schusswaffe in den Mund steckt, so wie er es unzählige Male im Fernsehen beobachten konnte. Wie Marc es genau gemacht hatte, war der Meldung nicht zu entnehmen. Jens hatte noch die Berichte über diese Katastrophe im Fernsehen verfolgt, aber auch dort war nichts Näheres darüber gesagt worden. Er versucht, das Unvorstellbare nachzuvollziehen:
Abdrücken! Knall?
Würde man den Knall des Schusses noch hören?
Er hatte einmal gelesen, dass das nicht der Fall ist. Seine Physikkenntnisse sind gut, aber sie reichen nicht aus, um diese Frage zu klären.
Und was passiert dann?
Ist es, als ob ein Licht ausgeknipst wird?
Klick! Aus?
Vor seinen Augen dreht es sich, als er versucht, sich dieses ‚Aus' vorzustellen.
Marc musste entschieden haben, die Waffe gegen sich selbst zu richten, als er die Tat vorbereitet hatte; oder hatte er sie gar nicht geplant?
War alles spontan entstanden?
Eine Handlung aus Frust?, aus einer Depression?
Die Tatwaffe war nach den Berichten der Medien frei zugänglich. Marc war von seinem Vater im Schießen ausgebildet worden und hatte sogar seine eigene Pistole.

Es ist für Jens unvorstellbar, dass sein Vater ihm das Schießen beibringen würde; Waffen lehnt er kategorisch ab. Er ist Wehrdienstverweigerer, so sagt er zumindest, aber er brauchte nicht wirklich zu verweigern. Er war bei der Musterung wegen einer Venenschwäche der Ersatzreserve zugeteilt worden. Das reichte seinerzeit, um nicht gezogen zu werden. Damit brauchte sein Vater auch keinen Zivildienst zu leisten. Er beteuerte immer, dass er verweigert hätte, wenn es erforderlich gewesen wäre; er war damals Pazifist. Mittlerweile stimmt er aber begrenzten Einsätzen der Bundeswehr zu: im Rahmen der Aufgaben der UNO.
Jens legte er aber nahe, zu verweigern, da er zum Soldaten nicht geeignet sei. Soldaten müssten stupide und robust sein, nicht träumerisch, sensibel und feingliedrig wie er. Er könne auch im zivilen Bereich seinen Dienst leisten. Er, sein Vater habe nicht verweigert, damit sein Sohn nun dumpfen Dienst an der Waffe leiste; es gäbe genügend, die sich darum reißen.

Der Vater hatte diesen Vortrag zum ersten Mal im Rahmen eines Sonntagsfrühstücks gehalten; Jens hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie über derartiges nachgedacht. Dieses Frühstück kommt in seine Erinnerung zurück; er muss Dreizehn gewesen sein. Noch heute weiß er, dass er sich vorstellte, an einen Schützengraben heranzutreten und mit einer Maschinenpistole - so wie er es in einem Film gesehen hatte - die feindlichen Soldaten zu erledigen. In der folgenden Nacht träumte er davon; er lag in einem Graben und wurde getötet; er erhielt einen Kopfschuss und glaubte, tot zu sein. Doch er war nicht tot, obwohl seine Kameraden es glaubten. Sie standen um ihn herum und waren sehr betroffen.

Jens hatte diesen Traum noch häufig gehabt. Er denkt an Marc, ob dieser auch solche Träume hatte? Marc wusste im Gegensatz zu ihm bestimmt, wie man mit Waffen umgeht. Jens erinnert sich, dass er in seiner Vorstellung rätselte, was er mit der Waffe tun müsse: war da noch etwas zu entriegeln? oder musste er nur den Abzug betätigen und in den Schützengraben ballern?

Jens kommt eine Meldung in den Sinn, die von einer sorgsam vorbereiteten Tat Marcs berichtete. Marc hatte also alles geplant? Hatte er beschlossen, seine Lehrerin und wahllos Klassenkameraden zu erschießen?, sich den Lauf in den Mund oder an die Schläfe zu halten und sein Leben zu beenden? Was musste geschehen sein, um Marc zu einem solchen Entschluss zu bringen, mit vierzehn Jahren.

Jens versucht, sich in Marc hinein zu versetzen:
Hatten seine Kameraden ihn gehänselt? Gab es keinen Ausweg für ihn?
Die Lehrerin war streng, wie man berichtete. Sie kannte sicherlich Marcs Schwächen. Hatte sie ihn genau dort getroffen? Lachten die Jungen und Mädchen ihn aus, wenn er wieder einmal im Dunklen erwischt wurde? Die Medien berichteten, dass Marc Schwierigkeiten hatte.
Er musste sie alle gehasst haben!

"Wo geht es denn hin?", fragt die freundliche ältere Dame und blickt Jens an. Er hat die Zeitung schon vor längerer Zeit neben sich gelegt und wohl den Eindruck erweckt, er würde sich langweilen. Erschreckt blickt er die Frau an.
"Luzern", antwortet er brav, "meine Schwester wohnt dort."
"Wir haben einen Enkel, etwa in deinem Alter, nicht wahr, Herbert?"
Der Mann nimmt die Hand seiner Frau, drückt sie und sagt:
"Ja, Anna, er müsste in seinem Alter sein. Sie lassen ihn aber noch nicht alleine ins Ausland reisen; du bist doch allein?"
Das junge Paar schaut jetzt auch herüber und Jens ist verlegen. Die Dame wartet Jens Antwort nicht ab:
"Unser Dirk ist dreizehn."
"Ich bin schon fünfzehn", sagt Jens.
"Schon?", lächelt die Dame verständnisvoll und die junge Frau an der Tür kichert. Jens bemerkt, wie sein Gesicht warm wird.
"Sind denn jetzt Ferien?"
Jens zuckt verlegen die Achseln.
"Wir fahren auch nach Luzern", sagt die junge Frau fröhlich. Sie zwinkert Jens zu und er errötet wieder. Dem älteren Herrn fällt ein, dass er vor vielen Jahren auch dort zu tun hatte, als er noch im Beruf war. Zwischen den beiden Paaren entwickelt sich ein Gespräch über Luzern.

Jens nimmt die Zeitung wieder auf und überfliegt, er weiß nicht zum wievielten Mal, die Schlagzeile: "Amoklauf..."
Noch einmal liest er den Artikel, den er eigentlich schon auswendig kennt. Er starrt die Zeilen an: "Marc Wolters kommt aus einer angesehenen Lehrerfamilie; der Vater ist Rektor an der unseligen Schule..."

Jens Vater ist auch Rektor an seiner Schule; entsprechend streng ist seine Erziehung; auch Zuhause ist der Vater Rektor. Die Mutter ist schwach und stellt sich nie gegen den Vater. Es ist nicht so, dass Jens je gezüchtigt wurde; das war nie notwendig, denn der Vater ist sehr redegewandt; es gibt nichts, was er nicht wüsste, da haben Jens oder die Mutter keine Chance. Seinem Vater scheint es Spaß zu machen, sie beide breit zu reden. Am Ende lächelt er überlegen und klopft ihm auf die Schulter:
"Du musst das jetzt nicht verstehen, aber in ein paar Jahren wirst du sehen, dass ich Recht habe", und zur Mutter gewandt: "nicht wahr?"
Die Mutter nickt jedes Mal, "du hast gehört, was Vater gesagt hat?", pflegte sie zu sagen; dieser war in der Regel längst wieder in seinem Arbeitszimmer.
"Du darfst ihn nicht enttäuschen; du weißt, wie peinlich es für ihn ist, wenn sein Sohn an seiner eigenen Schule versagt."
Jens weiß es und er möchte seinen Vater nicht enttäuschen.

Schon früh mit vier Jahren konnte er seinen Namen und weitere einfache Begriffe schreiben. Ein Jahr später schaffte er es, bis einhundert zu zählen und einfache Zahlen zu addieren; der Vater erwartete es von ihm.
"Der Sohn des Rektors muss den anderen stets einen Schritt voraus sein," pflegte die Mutter zu sagen. Jens hatte seinen Vater auch nie enttäuscht, er war immer Klassenbester.

Im letzten Halbjahr hatte sich das plötzlich geändert. Es waren junge Referendare an die Schule gekommen und diese hatte vollen Einfluss auf die Bewertung. Ihnen fehlte außerdem jener Respekt, den die älteren Lehrerkollegen dem Rektor entgegenbrachten. Jens Leistungen wurden nicht mehr so wohlwollend bewertet und auch die Gespräche des Vaters mit den jungen Kollegen konnten nichts daran ändern.
"Sie haben objektive Gründe, die in dir liegen und die ich nicht entkräften kann."
Er sagte das mit sehr ernster Stimme und es ist schlimm für seinen Vater, wenn es objektive Gründe gegen ihn gibt, die er nicht entkräften kann.

Marc Wolters hatte Probleme mit seinen Mitschülern, obwohl oder weil sein Vater Rektor war. Aus den Hintergrundberichten, soweit diese bekannt waren, ging hervor, dass Marcs Vater Vertreter einer unbedingt objektiven Beurteilung ohne Ansehen der Person ist. So hatte er sich persönlich dafür stark gemacht, dass sein Sohn eine Klasse zurückversetzt wird, obwohl dieser das Klassenziel aufgrund der Bewertung auch knapp hätte erreichen können. Für Marc musste das sehr demütigend gewesen sein; er war ebenfalls das Ziel von Spott bei seinen Klassenkameraden geworden. Marcs Vater sah keine Notwendigkeit in dieser Angelegenheit etwas zu unternehmen; er hielt es im Gegenteil für charakterfestigend, derartigen Anfeindungen zu trotzen.

Jens Vater ist da anders. Der würde sich sicher eher dafür einsetzen, dass er das Klassenziel erreicht, zu sehr fürchtet er die Blamage. Dennoch sagte er, dass er gegen den Spott von Jens Klassenkameraden nichts unternehmen werde; er solle am eigenen Leibe erleben, wie demütigend derartige Erniedrigungen seien. Es bestehe doch noch die Chance, die Katastrophe abzuwenden und er wisse, dass Jens die Fähigkeit habe.
"Es besteht keine Notwendigkeit, dass du uns diese Suppe einbrockst", hatte er gesagt.

Tatsächlich waren Jens Kameraden schadenfroh, als sie den langjährigen Primus derart abfallen sahen. Die junge Referendarin schien auch keine "Klassenbesten Rektorenkinder" zu mögen.
"Es gibt keinen Grund, warum der Sohn des Rektors höher begabt sein soll als die übrigen", sagte sie einmal. Sie konnte das sagen, denn sie würde eh nicht an diese Schule übernommen werden; es gab objektiv für sie keine Veranlassung, Jens zu schonen. Jens war schon immer isoliert in seiner Klasse; niemand würde sich dem Sohn des Rektors je anvertrauen wollen; er war in ihren Augen immer ein potentieller Verräter.
So gingen auch die üblichen Solidarisierungen gegen die Lehrer an Jens vorbei; für die Mitschüler war er einer von denen. Die junge Referendarin verstand es dagegen, sich mit den Schülern gegen den etablierten Lehrerstab zu verbinden. Wieder stand Jens auf der anderen Seite.

"Was liest du denn so aufmerksam?" fragt ihn die freundliche Dame. Das Gespräch über Luzern scheint beendet zu sein. Während ihm die Gedanken durch den Kopf gingen, hatte Jens die Zeitung auf dem Schoß liegen und den Artikel immer wieder angestarrt.
"Ach, die schreckliche Sache in Amerika. Der war doch in Deinem Alter, oder?"
"Ich habe schon immer gesagt, dass das mit der Waffenfreiheit dort kein gutes Ende nimmt", bemerkt ihr Mann, "unsere Kinder und auch Dirk haben nicht einmal Spielzeugwaffen bekommen. Hat der eigene Vater ihm nicht das Schießen beigebracht, bereits mit zehn? Da muss man sich über nichts wundern."
"Dass der arme Junge eines Tages durchdreht, ist doch klar", sagt seine Frau verständnisvoll, "ist nur gut, dass er sich selbst erschossen hat. In Amerika werden Vierzehnjährige doch gleich in Ketten gelegt und eingekerkert." Die Dame schüttelt mit dem Kopf.
"Den Vater sollte man einsperren", sagt ihr Mann, "habt ihr in der Schule darüber gesprochen?"
Jens verneint verlegen.
"Es ist gut, dass euch solche Unvernunft erspart bleibt", sagt die Dame.
"Tut mir nur leid um die vielen armen Kinder", mischt sich die junge Frau ein, "der kleine Amokläufer war doch eh verkorkst", ergänzt sie, "er ist so doch am Besten dran".
"So einfach kannst du dir das aber nicht machen", interveniert der junge Mann, der bisher nur wenig gesagt hat. "Der Junge soll von seinen Klassenkameraden gemobbt worden sein und die Lehrerin war auch nicht ganz unschuldig."
"Das ist doch kein Grund, sofort drauflos zu ballern", entrüstet sich seine Freundin.
"Da hast du recht, mein Vögelchen", sagt der junge Mann verliebt, beugt sich zu ihr hinüber und küsst sie. Das ältere Ehepaar lächelt.

Jens fragt sich, ob Marc eine andere Wahl hatte. Er konnte keine gehabt haben, hätte er sich sonst umgebracht? Niemand bringt sich um, wenn er etwas anderes wählen kann. Der Selbstmord und die Tat gehörten zusammen. Das Eine machte ohne das Andere keinen Sinn. Er musste die töten, die ihm das angetan hatten; warum sollte er alleine sterben? Nach der Tat am Leben zu bleiben machte auch keinen Sinn. In Amerika wird er entweder für den Rest seines Lebens eingesperrt oder er wird hingerichtet, wie armselig. Marc Wolters hatte einen gebührenden Abgang hingelegt. Jahrelang haben sie ihn gehänselt, verspottet, misshandelt. Die Lehrer schauten weg, der Vater hat es gebilligt. Er war allein, kein Schwein hatte sich je für ihn interessiert. Nun musste man sich für ihn interessieren; die ganze Welt interessiert sich jetzt für ihn. Er ist ein Märtyrer. Jens muss weinen; er vergießt Tränen für Marc; er bewundert ihn.

Marc hatte einen gebührenden Abgang!

"Was hast du, mein Junge?", fragt die freundliche Dame, als sie seine Tränen sieht. Jens zuckt verlegen die Achseln.


Der Zug fährt in Freiburg ein.
Den Schuss hört man kaum über zwei Abteile. Mit weit aufgerissenen, entsetzten Augen starrt die freundliche ältere Dame auf den noch zuckenden, in sich zusammengesunkenen Körper des Jungen; seine rechte Hand hielt noch die Pistole umklammert. Für die in den Zug eindringenden Polizeibeamten gibt es nicht mehr viel zu tun.
Nur ein tellergroßer Blutfleck an der Kopflehne des Sitzes zeugt vom starken Abgang des Amokläufers Jens Walter.

© Erich Romberg, Mai 2000

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